Ihre Systeme reden endlich miteinander

CRM, ERP, PDM, QM, Finance: einzeln laufen sie hervorragend, gemeinsam kosten sie täglich Handarbeit. tri.Hub übernimmt den Datenaustausch dazwischen - als konfigurierbare Pipeline aus Trigger und Plugins, vollständig on-premise, mit Protokoll und automatischem Rollback.

  • Konfigurieren statt programmieren
  • Alle Standard-Module enthalten
  • Läuft vollständig on-premise

Viele Systeme, eine Herausforderung

Prozesse laufen längst quer über die Systeme. Die Daten dazwischen bewegt meist noch jemand von Hand.

Vom Angebot über die technische Auslegung bis zur Risikobewertung arbeiten Menschen aus verschiedenen Fachbereichen in verschiedenen Anwendungen. Jede davon funktioniert für sich gut. Der Aufwand entsteht an den Übergängen: Stammdaten werden abgetippt, Listen exportiert und wieder importiert, Zuständigkeiten per E-Mail abgeglichen. Diese Arbeit taucht in keiner Auswertung auf, kostet aber jeden Tag Zeit - und ein falsch übertragenes Feld fällt oft erst in der Fertigung, im Angebot oder im Audit auf, wo die Korrektur teuer ist.

Der übliche Ausweg sind Punkt-zu-Punkt-Kopplungen: ein Skript hier, eine Schnittstelle dort. Sie wachsen mit jedem System, und irgendwann weiß niemand mehr, welche davon was tut. Ein Systemwechsel bricht sie.

tri.Hub setzt stattdessen eine Schicht dazwischen. Ein Trigger erkennt ein Ereignis, ein oder mehrere Plugins verarbeiten und transformieren die Daten, das Ergebnis wird fehlersicher übergeben. Welches System dabei Quelle und welches Ziel ist, entscheidet die Pipeline und nicht das System: aus PRO.FILE liest tri.Hub ebenso, wie es hineinschreibt, und wo die Schnittstelle eines Fremdsystems beides zulässt, gilt das auch dort. Diese Schritte werden in einer grafischen Oberfläche zusammengesteckt. Neue Datenquelle? Nur der Trigger wird getauscht, die bestehende Logik bleibt.

Trigger, Plugins, fertig

Eine Verarbeitung entsteht nicht als Programm, sondern als Pipeline: Module werden aneinandergereiht und einzeln eingestellt. Bei jedem Auslösen entsteht ein Job, der die Module der Reihe nach abarbeitet und mitschreibt, was er tut.

  1. Trigger-Modul Ein Ereignis startet den Job: ein Zeitplan, eine neue Datei, ein HTTP-Aufruf, ein neuer Datenbankeintrag oder eine Änderung im Zielsystem.
  2. Plugin-Module Die Plugins lesen, transformieren, prüfen und schreiben die Daten - hintereinander, jedes einzeln konfiguriert und protokolliert.
  3. Fehler-Handling Bricht ein Schritt ab, wird der Job zurückgerollt und der Abbruch gemeldet. Halb geschriebene Datenstände entstehen nicht.
Trigger Zeitsteuerung täglich 05:00
Plugin Datenbankzugriff SQL Server, 1.284 Sätze
Plugin Datentransformation Feldzuordnung
Plugin Import PRO.FILE
Pipeline aktiv Module per Auswahl ergänzen, Reihenfolge frei bestimmen
Eine Pipeline im tri.Hub-Konfigurator. Stilisierte Darstellung mit Beispieldaten.

Neue Datenquelle? Nur der Trigger wird getauscht. Die bestehende Logik bleibt, wie sie ist.

Was tri.Hub ausmacht

Ein Werkzeug, das Integrationen konfigurierbar macht, statt sie jedes Mal neu zu programmieren.

Konfigurieren statt programmieren

Pipelines entstehen in einer grafischen Oberfläche: Module aneinanderreihen, einzeln einstellen, fertig. Neue Anforderungen lösen Sie durch eine angepasste Pipeline, nicht durch eine Neuentwicklung.

Startet genau dann, wenn es soll

Ein Zeitplan, eine neue Datei, ein HTTP-Aufruf, ein neuer Datenbankeintrag oder eine Änderung im Zielsystem: für jedes Ereignis gibt es einen Trigger, der den Job auslöst.

In beide Richtungen

tri.Hub ist kein reines Import-Werkzeug: bei PRO.FILE, im Dateisystem und in bereits umgesetzten SAP-Anbindungen arbeiten wir in beide Richtungen - dieselbe Verbindung, die Artikel nach PRO.FILE bringt, meldet den freigegebenen Stand zurück. Bei jedem weiteren System entscheidet dessen Schnittstelle, welche Richtungen möglich sind.

Protokoll und automatisches Rollback

Jeder Job protokolliert, welches Modul wann welche Daten verarbeitet hat. Bricht ein Schritt ab, werden die bereits geschriebenen Änderungen zurückgenommen - im Zielsystem bleibt kein halber Datenstand.

Bleibt in Ihrem Haus

tri.Hub läuft vollständig on-premise in Ihrer Infrastruktur. Ihre Daten verlassen das Unternehmen nicht, und Sie brauchen für eine Integration keinen Cloud-Dienst dazwischen.

Erweiterbar, ohne Eingriff in den Kern

Wo Konfiguration nicht mehr reicht, kommt individuelle Logik als TypeScript-Plugin dazu. Fehlt ein Baustein ganz, entsteht er als eigenes Modul - ohne eigenen Entwicklungszweig.

Fertige Bausteine

Die Module sind nach Richtung geordnet, weil das der Punkt ist, an dem sich Integrationsprojekte entscheiden: manche Module holen Daten, manche übergeben sie, manche können beides. Anzahl und Umfang wachsen mit den Anforderungen unserer Kunden; was der Standard nicht abdeckt, entsteht als Erweiterung.

Trigger: was einen Job startet

  • Dateiüberwachung - erkennt neue Dateien in überwachten Verzeichnissen
  • Zeitsteuerung - führt Aufgaben nach einem definierten Zeitplan aus
  • REST-Schnittstelle - Auslösung durch externe Systeme per HTTP
  • Datenbankabfrage - startet, sobald eine Abfrage neue Datensätze liefert
  • Systemereignis - reagiert auf Änderungen und Statuswechsel in PRO.FILE

Lesend: holt Daten aus Ihren Systemen

  • Datenbankzugriff - liest Daten aus PostgreSQL- und SQL-Server-Datenbanken
  • Active Directory - liest Benutzer, Gruppen und Mitgliedschaften aus

Schreibend: übergibt Daten an Ihre Systeme

  • Import - legt Dokumente, Projekte und Artikel in PRO.FILE an und aktualisiert sie
  • Benutzerabgleich - schreibt Benutzer und Gruppen samt Zuordnungen fort
  • E-Mail-Versand - verschickt Benachrichtigungen und Statusmeldungen

Verarbeiten und erweitern

  • Dateioperationen - liest und schreibt im Dateisystem: verschieben, kopieren, archivieren
  • TypeScript - individuelle Logik, die lesen und schreiben kann
  • Datentransformation - wandelt Formate und Feldstrukturen innerhalb des Jobs um

Protokoll & Rollback

Nachvollziehbar, auch wenn etwas schiefgeht

Automatisierung ist nur so gut wie ihre Fehlerbehandlung. Jeder Job protokolliert, welches Modul wann welche Daten verarbeitet hat - vom auslösenden Ereignis bis zum letzten geschriebenen Satz.

Bricht ein Schritt ab, bleibt der Job nicht halb fertig liegen: tri.Hub nimmt die bereits geschriebenen Änderungen zurück und meldet den Abbruch. Im Zielsystem bleibt kein Teilstand, und nach der Korrektur läuft derselbe Job unverändert erneut.

Job 4.812 - Stammdaten ERP nach PRO.FILE Abgebrochen
05:00:02 Trigger "Zeitsteuerung" hat den Job gestartet
05:00:04 Datenbankzugriff: 1.284 Sätze gelesen
05:00:07 Datentransformation: 1.284 Sätze zugeordnet
05:00:11 Import PRO.FILE: Satz 903 abgewiesen, Pflichtfeld "Werkstoff" leer
05:00:11 Rollback: 902 zuvor geschriebene Sätze zurückgenommen
05:00:12 E-Mail an die Stammdatenpflege versendet
Kein Teilstand im Zielsystem. Nach der Korrektur läuft der Job unverändert erneut.

Zwischen Ihren Systemen

Kein System ist von Natur aus Quelle oder Ziel - welche Richtungen möglich sind, entscheidet das Modul und die Schnittstelle des Systems. Bei PRO.FILE, im Dateisystem und in umgesetzten SAP-Anbindungen sind es beide. Was hier nicht steht, binden wir trotzdem an.

PRO.FILESAPAMSJiraCRMDateisystem
Datenaustausch
tri.Hub
Datenaustausch
Atlas DMSAP+BMDActive DirectorySQL ServerPostgreSQLQM-Tools

Angebunden wird über REST, Datenbank, Dateisystem oder Active Directory; was kein Standard-Modul abdeckt, kommt als TypeScript-Plugin oder eigenes Modul dazu. Welche Richtungen ein System zulässt, hängt von seiner Schnittstelle ab - wir sagen Ihnen vor dem Angebot, was in Ihrer Landschaft geht und was nicht.

Typische Einsatzszenarien

Stammdaten zwischen ERP und PRO.FILE

Artikel, Projekte und Kunden laufen nachts aus dem ERP nach PRO.FILE, statt von Hand übertragen zu werden. Änderungen im Quellsystem kommen beim nächsten Lauf mit.

Benutzer und Gruppen aus dem Active Directory

Berechtigungen bleiben dort gepflegt, wo sie hingehören. tri.Hub gleicht Benutzer, Gruppen und Mitgliedschaften ab, ohne dass jemand zwei Verzeichnisse doppelt führt.

Dokumente aus Fremdquellen übernehmen

Scan-Verzeichnisse, Lieferantenportale und Fremdsysteme liefern Dateien an. tri.Hub erkennt sie, ordnet die Metadaten zu und legt sie am richtigen Ort im System ab.

Zeitgesteuerte Auswertungen

Reports entstehen nach Zeitplan aus Datenbank und Fachsystem und landen dort, wo sie gebraucht werden - als Datei in der Ablage oder als E-Mail an die Verteilerliste.

Drittsysteme über REST anbinden

Eine Fachanwendung löst per HTTP-Aufruf eine Verarbeitung aus und bekommt das Ergebnis zurück. So kommen Systeme dazu, für die es keinen fertigen Konnektor gibt.

Prozessschritte, die sich selbst melden

Sobald etwas ansteht, fehlt oder abgelehnt wurde, geht eine E-Mail an die Zuständigen. Niemand muss eine Liste im Auge behalten, damit ein Prozess weiterläuft.

Was Sie davon haben

  • Neue Anforderungen durch Pipeline-Anpassung lösen statt durch Neuentwicklung
  • Systemwechsel treffen den Trigger, nicht die gesamte Logik
  • Alle Standard-Module enthalten - keine Lizenzkosten pro Schnittstelle
  • Vollständig on-premise, Ihre Daten bleiben im Unternehmen
  • Lückenloses Protokoll über jeden verarbeiteten Datensatz
  • Automatisches Rollback verhindert inkonsistente Datenstände
  • Handarbeit an den Systemübergängen fällt weg
  • Erweiterbar per TypeScript oder eigenem Modul

tri.Hub Produktübersicht

Das Pipeline-Prinzip, alle Standard-Trigger und -Plugins, typische Einsatzszenarien und die Einordnung als Integrationsplattform - kompakt zusammengefasst.

Entwickelt und betreut in Österreich

Welche Schnittstelle möchten Sie loswerden?

Zeigen Sie uns einen Ablauf, der heute Handarbeit ist. Wir skizzieren die Pipeline dazu und sagen Ihnen ehrlich, was sie kostet, was sie einspart und wo ihre Grenzen liegen.

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